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TSCHERKESSISCHER VÖLKERMORD UND VERTREIBUNG

21. Mai 1864

Wir rufen unsere tscherkessischen Landsleute auf, die über die ganze Welt verstreut und im Exil sind.

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Wir sind über die Welt verstreut

Jeder Punkt eine Seele. Jede Seele eine Geschichte.

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Wenn ich an den 21. Mai denke, empfinde ich eine Traurigkeit, die schwer zu beschreiben ist. Ich fühle mich selbst den Bergen, die ich nicht gesehen habe, und den Dörfern, die ich nicht kenne, zugehörig. Es ist, als ob wir die Fortsetzung einer unvollendeten Geschichte tragen. Der Schmerz, über den unsere Ältesten sprechen, indem sie schweigen, verwandelt sich in eine stille Verantwortung für uns. Nicht zu vergessen, sich zu erinnern und unsere Identität am Leben zu erhalten... Vielleicht ist das stärkste Band, das aus dem Exil übrig geblieben ist, dieses gemeinsame Gefühl.

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Die Tscherkessen verließen den Kaukasus nicht wegen der Religion, sie emigrierten nicht, weil sie das Osmanische Reich liebten. Sie widersetzten sich etwa ein Jahrhundert lang, um ihre Heimat nicht zu verlassen, sie kämpften Dorf für Dorf. Mit den niedergebrannten Siedlungen und der Belagerungspolitik wurden die Menschen jedoch vertrieben. Die Abreise war keine Wahl, sondern eine Überlebensverpflichtung. Daher ist der 21. Mai nicht der Name der freiwilligen Migration; es ist der Name der Deportation eines sich widersetzenden Volkes aus seiner Heimat.

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Der 21. Mai 1864 ist nicht nur ein Datum; es ist der Jahrestag eines unaufhörlichen Schmerzes, der in die Erinnerung eines alten Volkes eingraviert ist. Diese Tragödie, in der die Tscherkessen aus ihrer Heimat gerissen und ins Unbekannte verbannt wurden, ist eine der dunkelsten und stillsten Seiten der Menschheitsgeschichte.

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Ein Volk wurde vertrieben.

Ein Volk wurde verstreut.

Aber es ging nicht verloren.

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Geschichte, Erinnerung, Identität.

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Über das Projekt

Diese digitale Gedächtnisplattform ist ein interaktives, mehrsprachiges Gedenkprojekt, bei dem in aller Welt verstreute Tscherkessen ihre Anwesenheit auf der Weltkarte registrieren können, um an das tscherkessische Exil und den Völkermord vom 21. Mai 1864 zu erinnern.